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Frischtext April 2026: Jedes Schriftl is a Giftl – von Rage Bait, Fexting und anderen Digitalfahrten

wortwut :: Kein Zufall: Rage Bait ist zum Oxford-Wort des Jahres 2025 gekürt worden. Der Begriff beschreibt Online-Content, der gezielt Wut auslöst, um Klicks zu generieren. Das hat sich in den letzten 12 Monaten verdreifacht! Das Perfide: Social-Media-Algorithmen belohnen das, weil Wut die Währung des Internets ist und mehr Sichtbarkeit bringt als zehn freundliche Likes. Doch während Influencer mit ihrer Empörungsbewirtschaftung gut verdienen, zahlen wir alle mit gesellschaftlicher Polarisierung. Der beste Gegenmittel-Tipp? Kurz innehalten, bevor wir auf Send drücken und uns fragen: Will ich wirklich, dass meine Wut das Geschäftsmodell anderer füttert? LINK: Rage Bait: The Psychology Behid Social Media`s Angriest posts


wortfetzen :: Fexting ist ein Kunstwort aus fighting und texting und beschreibt den Streit per WhatsApp. Eine WDR-Studie zeigt: Die Mehrheit hatte das Gefühl, dass es durch Texten schneller zum Streit kommt. Gedanken und Emotionen per Textnachricht auszudrücken ist streitanfällig. Was fehlt, sind Tonfall, Mimik, Gestik. Ein „ok“ kann Zustimmung oder eiskalten Sarkasmus bedeuten, ein Emoji wird falsch interpretiert, und eskaliert den Chat. Zusätzlicher Brandbeschleuniger in Chats ist die Geschwindigkeit mit der wir reagieren, ohne zu reflektieren. Gesprächsklärung beim Fexting liegt bei mickerigen 35 %, im persönlichen Gespräch dagegen bei 85 %. Fazit: Jedes Schriftl is a Giftl und wer produktiv streiten will, solls bitte von Angesicht zu Angesicht tun. Dort sieht man den hilfesuchenden Blick. LINK: Fexting-Studie vom WDR


wortwolken :: Früher stritten wir uns einfach. Heute haben wir dafür ein ganzes neues Arsenal an Gemeinheiten mit Fachbegriffen wie: Vaguebooking, das sind mysteriöse Posts wie „Ihr wisst schon, wer …"; Subtweeting - indirekte Seitenhiebe ohne @-Erwähnung; und Phubbing, wenn wir dem Smartphone mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Gegenüber. Eine Studie unter jungen Erwachsenen zeigt: Vaguebooking korreliert mit Einsamkeit und sozialer Angst. Subtweeting erlebten bereits 37 Prozent der Teens als Form von Online-Harassment. Und Phubbing? Kennen 54 Prozent. Die Differenzierung unserer digitalen Kommunikation schreitet voran, schauen wir, dass die menschliche Qualität nicht leidet. LINK: Studie zu Vaguebooking


KI Special im neuen Blog-Beitrag:


wortverstand :: Nach so viel digitalem Gift wird's Zeit für ein Gegenmittel. Die spannendste Frage für alle, die mit KI texten: Was versteht diese Maschine eigentlich? Eine Spurensuche zwischen Aliens mit Fernrohren, chinesischen Zimmern und Bedeutungslandkarten – und warum das für unsere tägliche Textarbeit erstaunlich praktisch ist. Den ganzen Gedankengang gibt's in unserem neuen Blog. LINK: Versehen, was die KI versteht.


Wie das alles genau funktioniert, erfahren Sie in unseren Wortbildungsseminaren:


Gähntechnikfrei texten ::

22. Oktober 2026, 13–17 Uhr, online

Texten ist leicht, man muss nur die falschen Worte weglassen. Wie Sie mit Klartext, kühlem Kopf und ein paar Tricks frischer schreiben und sich viel Zeit und Ärger sparen.


Texten mit KI: smart prompten, sicher beurteilen, schnell überarbeiten ::

12. November 2026, 13–17 Uhr, online

Egal, ob Sie Vorwissen zu ChatGPT haben oder nicht – mit unserer Einführung und etwas Probierlust lassen Sie die KI-Geister aus der Online-Wunderlampe und gewinnen einen neuen besten Textfreund.

Gähntechnikfreie Grüße
Ihre Wortwerkerinnen und Wortwerker


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